Integral Incubator Europe 2014

 

Der europäische 'Integral Incubator' ist geboren!

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In 2011 hatte ich selber an dem 'original' Integral Incubator in Boulder teilgenommen und dort die Inspiration und Motivation für meine 'integrale Karriere' ausgebrütet. Damals erschien es mir noch als eine kühne Idee, vielleicht eines Tages selber hier in Europa Veranstaltungen nach diesem wunderbaren Format anbieten zu können.
Heute, knappe 4 Jahre später, bin ich berührt und glücklich, wenn ich auf den ersten Integral Incubator Europe in Venwoude (Holland) zurückblicke!

 

 

Wie es dazu kam...

ecoicNach meiner Ausbildung bei Integral Coaching Canada habe ich verschiedene Angebote (Seminare und Workshops, verschiedene Coaching- Formate) - zumeist alleine - entwickelt. Bei dem zweiten jährlichen Treffen European Consortium of Integral Coaches (ECOIC) in Holland im vergangenen November war dann aber der ganz klare Impuls da, jetzt einerseits die gemeinsamen Kompetenzen der Integral Master Coaches(TM) (die sich aus unserer gemeinsamen Ausbildung ergeben) wie aber auch die Vielfalt der unterschiedlichen Erfahrungen und Fähigkeiten dieser Coaches aus ihren individuellen Arbeitsgebieten zusammenzubringen und damit eine europäische Version des Integral Incubators zu kreieren, die nicht nur auf den europäischen Markt zugeschnitten ist, sondern auch die besondere Leistungsfähigkeit des von uns gemeinsam genutzten Integral Coaching(r) Ansatzes beinhaltet.

 

Volle Unterstützung von Jeff Salzman

Gleich zu Beginn der Entwicklung des Projektes haben wir Kontakt zu Jeff (dem Gründer des Boulder- Incubators) aufgenommen, um unsere Ideen mit ihm zu diskutieren. Unser Anliegen war (und ist) es, das Format des Incubators weiter zu entwickeln, hier in Europa in verschiedenen Ländern anzubieten und dann die hier gesammelten Erfahrungen wieder zurück in die USA fließen zu lassen, so dass der dortige Incubator (der zurzeit dort nicht angeboten wird) vielleicht mit frischem Wind wieder Fahrt aufnehmen kann.

Jeff war von dieser Idee sehr angetan und hat uns gleich volle Unterstützung zugesagt. Was mich an dieser Art der Herangehensweise so sehr berührt ist, dass wir uns nicht aus einer Haltung der Konkurrenz oder des Wettbewerbs voneinander abgrenzen und die eigenen Produkte 'schützen' wollen, sondern dass wir vielmehr - im Sinne eines geteilten Anliegens, was wir denn mit dem Incubator in die Welt bringen wollen - uns nach Kräften gegenseitig unterstützen und gewonnene Erfahrungen und Entwicklungen miteinander teilen. Hier steht eindeutig der langfristige Zweck des Incubators (Menschen darin zu unterstützen, ihr 'calling' zu finden und in die Welt zu bringen) im Vordergrund und etwaige wirtschaftliche Aspekte rücken in die zweite Reihe.

Genau so wünsche ich mir die Zusammenarbeit im integralen Umfeld!

Ein (Audio-) Interview mit Jeff, welches wir noch vor dem ersten Incubator aufgezeichnet haben gibt es hier.  Nachdem er an unserem Experimental- Workshop auf der Integral European Conference in Budapest teilgenommen hatte, hat er uns noch ein weiteres Interview gegeben:

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Eine multinationale virtuelle Arbeitsgruppe...

team2In den vergangenen Monaten haben Chris Alder (Schottland), Sunil Singh (Norwegen) und ich uns regelmäßig per Internet- Videokonferenz getroffen und mit der hervorragenden technischen Untersützung heute frei verfügbarer Werkzeuge (u.a. Trello und Google Docs) den Integral Incubator Europe entwickelt.

Was mich an dieser Art der Zusammenarbeit so fasziniert hat ist, dass wir uns quasi nicht nur die ganze Zeit während dieses Prozesses gegenseitig auch selber coachen, sondern dass jeder von uns seine individuellen Erfahrungen aus verschiedenen Arbeitsbereichen einbringen konnte. Dadurch ist eine Mischung entstanden, die viel mehr enthält, als jeder Einzelne von uns hätte beisteuern können.

 

Im April 2014 ist es dann so weit...

.... und nicht nur Chris, Sunil und ich treffen uns seit langem zum ersten mal auch wieder physisch, sondern gleich treffen auch die Teilnehmer unserer 'Beta-Version' des Incubators in Venwoude ein!

Venwoude

Wir hatten uns bewusst entschieden, zunächst diese Form der 'Beta-Version' zu veranstalten, um den Incubator auf diese Weise wirklich zu voller Reife zu entwickeln, bevor wir damit an den Markt gehen. Insofern war es für uns ein besonderes Geschenk, dass ca. die Hälfte der Teilnehmer selber Integral Master Coaches(TM) sind, die auf diese Art auch einen Schritt auf dem Weg zum 'associate trainer' für künftige Inkubatoren absolvieren konnten. Das Konzept des Integral Incubator Europe sieht es vor, dass er nur von zertifizierten Integral Coaches(r) durchgeführt werden kann, die alle eine gemeinsame Qualifizierung durchlaufen haben.
Die kontinuierliche Sicherung der hohen Qualität unseres Angebotes ist uns ein wichtiges Anliegen!

 

Die neun Phasen des Integral Incubators

9stages

In den nächsten Tagen tauchen wir alle gemeinsam tief in die neun Phasen des Brutkastens ein.

Der ganze Prozess ist nach Otto Scharmers U-Prozess ('Presencing') gestaltet, so dass es auch hier zunächst einmal um das Loslassen des Alten geht, um sich ganz öffnen und Platz für das Neue schaffen zu können. Am tiefsten Punkt des 'U' ist es dann auch für Manchen überraschend, in welcher anderen, vielleicht neuen Form sich das eigene Vorhaben jetzt zeigen will.

Im weiteren Verlauf des Prozesses wird dann deutlicher herausgearbeitet, für welche Zielgruppe das Vorhaben denn gedacht ist, wie diese am besten angesprochen werden kann und welche ganz konkrete Form dann das Projekt, dieses Vorhaben zu manifestieren, annehmen soll.

Und natürlich arbeiten wir in der Woche nicht nur kognitiv, sondern verwenden immer wieder auch verschiedene Elemente der Integralen Lebenspraxis (ILP).

manifestationGegen Ende präsentiert dann jeder vor der Gruppe in einer '3 minute manifestation', was er genau anbieten möchte, wofür das wichtig ist und was die jeweilige Zielgruppe davon haben wird. Die Gruppe der Zuhörer versetzt sich zuvor in die Perspektive der anvisierten Zielgruppe, um quasi mit deren Ohren die Präsentation hören zu können. Die Präsentationen werden auf Video aufgenommen und dienen auch jetzt noch (im Nachgang an den Workshop) den Teilnehmern als Inspiriation und Gelegeheit, noch einmal wieder in die Energie dieser Woche einzutauchen.

 

Die Zeit danach...

Ganz bewusst haben wir die Workshop- Woche noch um 3 Coaching- Sitzungen (vor, während und nach dem Workshop) sowie einen gemeinsamen 'Community- Call' ergänzt, um die  Effekte des Workshops auch zeitlich weit über das eigentliche Event hinaus tragen zu können.

groupBei diesem Community- Call (der ca. 7 Wochen nach dem Event stattgefinden hat) war es beeindruckend zu erfahren, wie viel von den Impulsen und Ideen, die in der Workshop- Woche ausgebrütet wurden, bereits umgesetzt wurden und wie sehr die Teilnehmer noch von dieser kraftvollen positiven Erfahrung zehren.

Uns macht das sehr viel Mut, in dieser Richtung weiter zu machen und wir freuen uns auf die nächsten Incubatoren!

 

 Weitere Termine

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Bei Fragen jedweder Art zögere bitte nicht, mit mir Kontakt aufzunehmen oder melde dich gleich für ein (unverbindliches) Beratungsgespräch mit einem unserer Coaches an!

Und last not least noch ein Hinweis zur Sprache: da wir Coaches aus verschiedenen Ländern Europas sind, ist die Haupt- Workshop- Sprache Englisch. Wir können es aber immer so machen, dass ich wesentliche Teile auch ins Deutsche übersetze und dass wir die Arbeitsgruppen jeweils nach gemeinsamer Sprache zusammenstellen. Auch mit nicht so perfekten Englisch- Kenntnissen ist eine Teilnahme also gut möglich!

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